Historie

Im August 1928 wurde die Löschgruppe Gelpetal ins Leben gerufen Erster Einheitsführer der Löschgruppe war Carl Schröder aus Nochen. Die Löschgruppe hatte eine Mannstärke von 40 Männern. Die Eintragungen im Kassenbuch endeten leider kriegsbedingt im Februar 1943 und wurden im Jahr 1954 erst wieder aufgenommen. Es gibt aus den Gründungsjahren kaum Aufzeichnungen oder Dokumente. Eins der noch erhaltenen Dokumente (eine Mitgliedsliste) ist hier abgebildet.

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Nach der Wiederbelebung der Löschgruppe Mitte der 50er Jahre, spendete die Familie Steinmüller eine Tragkraftspritze. Ein eigenes Feuerwehrfahrzeug hatte die Löschgruppe noch nicht. Als Zugmaschine für die Spritze diente der private VW von Richard Birk. Der Feuerwehrmann Willi Niebel fungierte als lebende Anhängerkupplung und musste den Anhänger mit der Spritze festhalten. Alarmgeber war die Gastwirtin Marie Lambrecht, die im Ernstfall auf eine Mauer stieg und aus Leibeskräften in das Brandhorn blies. Die Gaststätte Trommershausen war mit einem eigenen Telefon ausgestattet.

1957 wurde Richard Birk zum Einheitsführer gewählt und von da an begann eine neue, professionelle Ära der Gelpetaler Feuerwehr. Es wurde an die neu erbaute Gelpetaler Turnhalle in Peisel-Nochen ein Gerätehaus angebaut und nach Vollendung sofort bezogen. 1958 wurde das alte Brandhorn durch eine richtige Sirene ersetzt, die auf der Brennerei von Richard Birk installiert wurde. Die Löschgruppe Gelpetal bekam in diesem Jahr, aus Spenden finanziert und in vielen Stunden in Eigenleistung umgebaut, einen VW Bus T1. (Leider gibt es hiervon kein Bild) 1967, als die Löschgruppe Hülsenbusch ihr neues Tanklöschfahrzeug erhielt, gab sie ihr altes Löschfahrzeug LF 8, ein alter Ford FK 2500 an die Löschgruppe Gelpetal ab.

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Die Feuerwehrleute der Löschgruppe Gelpetal modernisierten in vielen Stunden Eigenleistung, das schon damals 11 Jahre alte Fahrzeug. Es war das schnellste Löschfahrzeug (100 km/h) im Kreis.Nur das Bremsen viel ein wenig schwer, da dieses Fahrzeug keinen Bremskraftverstärker hatte. 1974 wurde von der damaligen Gemeinde Gimborn, ein neues Feuerwehrhaus in Peisel, direkt gegenüber der Turnhalle, neben dem Sportplatz gebaut. Gleichzeitig erhielt die Löschgruppe Gelpetal einen Rüstwagen RW1 Mercedes Benz 911. Aus Platzgründen gab die Löschgruppe Gelpetal den LF 8 Ford FK 2500 an die Löschgruppe Berghausen ab und bekam dafür von ihnen ein Tragkraftspritzen Fahrzeug TSF Ford Transit. Hier ein Originalfoto von Rüstwagen und TSF.

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1983 löste Sohn Ulrich Birk den altgedienten Einheitsführer Richard Birk ab.